Wättischwiler Herbstmärt - im Zouftland
Samstag, 28. November 2026: Herbstmäärt im Zouftland Wättischwil
Bei winterlichem Wetter konnte der Zouftmeischter um punkt 7:00 Uhr gegen 20 Zöifter beim Briefing begrüssen. Zwei Jahre nach dem letzten Herbstmäärt durfte die Zouft nach der Corona-Pause wieder einmal vor Ort kochen. Nach informativen Worten von QM Pfüdi, der der Zöifterschaft das Tagesziel bekannt gab, machten sich alle an die Arbeit. Die Zelte mussten aufgestellt werden, sodass man im Trockenen rüsten konnte und die Mannen an den Kesseln heizten schon einmal die Küche ein. Bald war das Mise en Place erstellt und die erste Gruppe durfte sich im Café Brändli aufwärmen. Da erfreulicherweise genügend Zöifter anwesend wa-ren, musste keiner den ganzen Tag in der Kälte stehen. Der am letzten Senat zum Scaena Ma-gister erkorene Werner Martin richtete sich eine veritable DJ-Station ein und unterhielt uns und unsere Gäste mit seinen bekannten humorgeladenen Einlagen. Auch ein von ihm ange-führter Polonaise-artiger Werbe-Umzug durch den ganzen Markt durfte nicht fehlen. Nur die Taschenverkäuferin vom Nachbarstand, hatte an ihm keine Freude! Termingerecht um 11 Uhr wurde das Kartoffel-Lauchgemüse in die Kisten abgepackt. Die ersten Gäste standen schon pa-rat. «Nadisna» füllte sich das Zelt und bald waren alle Tische besetzt. Das Service-Personal be-diente die Gästeschar in gewohnt fröhlicher Zouftmanier. Das zum ersten Mal unter der Lei-tung von «Willy-Schärble Fegble» stehende Buffet-Team hatte alle Hände voll zu tun. Praktisch ununterbrochen hagelte es Bestellungen. Die Kaffeemaschine lief auf Hochtouren und die Schnaps-Flaschen leerten sich, zur Freude der Zöifterschaft, eine nach der anderen. Die Gast-roerprobte Truppe, liess sich aber nichts anmerken und bedient die Gäste ohne dass Hektik aufkam. Auch der plötzlich aufkommende Nieselregen konnte der guten Stimmung, die im Zouftland herrschte, nichts anhaben. Die Zeit lief wie am Schnürchen und bald war es 17 Uhr und es hiess: «Alle Mann aufräumen!» Das eingespielte Zouftteam schaffte es in Kürze alles aufzuladen und zu verräumen. Um 18:30 Uhr konnte der Zouftmeischter das Debriefing durch-führen. Mit einem grossen Dankeschön für die vielen geleisteten Stunden an die Zöifterschaft, verabschiedete er diese in den «Winterpause» und lud zum mittlerweile Tradition gewordenen Absenden ins Du Lac ein. Müde aber zufriedene Zöifter liessen es sich nicht nehmen, bei einem Bier den erfolgreichen Tag Revue passieren zu lassen. Sicherlich wird sich dieser auch mit einer nicht geringen Einlage in die Zouftkasse als «sehr erfreulich» erweisen. Bald schon hatte auch der letzt Zöifter seinen Nachhauseweg angetreten und ein weiteres High-Light in der Zoufta-genda fand seinen Abschluss.